Gesundheit : Hochschulfinanzierung: Heute Diskussion zu Verträgen

Treffpunkt Tagesspiegel am Montag[um],dem 7. Mai[um]

Die Zukunft der Hochschulfinanzierung in Berlin steht auf dem Spiel. Die neuen Hochschulverträge für die Jahre 2003 bis 2005 sind zwar zwischen der Senatsverwaltung für Wissenschaft und Forschung und den Präsidenten von acht Berliner Hochschulen ausgehandelt worden, aber die darin genannten Staatszuschüsse sind keineswegs gesichert. Jetzt stehen die Verhandlungen mit dem Finanzsenator an, der schon Vorbehalte angebracht hat. Auch die Sozialdemokraten wünschen eine andere Finanzierung: Sie wollen aus der Hochschulmedizin 100 bis 150 Millionen Mark herausholen und in andere Bereiche umschichten. Die Berliner Wirtschaft unterstützt inzwischen die Hochschulpräsidenten in der Forderung, die bisher ausgehandelten Finanzbeträge nicht noch zu kürzen. Schering sieht sogar seinen Standort Berlin von leistungsfähigen Forschungseinrichtungen abhängig.

Angesichts dieser brisanten Situation steht im Mittelpunkt des neuen "Treffpunkt Tagesspiegel" die Zukunft der Berliner Hochschulen. Die weitere Entwicklung der Hochschulmedizin und damit das Schicksal von Charité und Klinikum Benjamin Franklin werden ebenso erörtert wie die überlangen Studienzeiten in Berlin, deren Verkürzung Gegenstand der Reformvereinbarungen in den Hochschulverträgen ist. Auf dem Podium kann man Informationen aus erster Hand von den Verhandlungspartnern Staatssekretär Josef Lange und FU-Präsident Peter Gaehtgens bekommen. Weiter diskutieren der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Professor Karl Einhäupl, und der für Bildung verantwortliche Redakteur im Tagesspiegel Uwe Schlicht. Der Moderator ist der ehemalige Wissenschaftssenator Professor George Turner.

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