Gesundheit : Hochschulranking: Wie bewertet wurde

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Nicht jedes Ranking gilt als seriös. Das des Centrums für Hochschulentwicklung und des "Stern" hat einen guten Ruf, weil es Fakten mit Meinungen mischt. Die Kriterien für die Beurteilung sind differenziert. Die befragten Hochschulen geben Urteile zu 30 Indikatoren ab. Auch werden in der Hitliste am Ende nicht Äpfel mit Birnen verglichen: Weder wird die Fakultät, der die beste Lehre bescheinigt wird, zur Nummer Eins gekürt, noch die, die als besonders renommiert unter Forschern gilt. Im Internet sind die Ergebnisse zu allen 30 Kriterien aufgeführt ( www.stern.de/studienführer ).

In der aktuellen Nummer des "Stern spezial" werden die Fakultäten auf der Basis von Merkmalsbündeln drei großen Gruppen (Spitze, Mittelfeld, Schluss) zugeschlagen. Zu den wichtigsten Kriterien gehören dabei 1. welche Hochschule Professoren ihren Kindern empfehlen würden, 2. wo die Studierenden am zufriedensten sind, 3. wo man am schnellsten studiert, 4. wo die meisten Drittmittel eingeworben und am fleißigsten promoviert wird. Damit die Studierenden bei all diesen Faktoren noch wissen, welche Hochschule am ehesten zu ihnen passen könnte, haben die Forscher die Ergebnisse im Hinblick auf drei verschiedene Studenten-Typen geordnet: "Der Zielstrebige" fühlt sich womöglich an einer anderen Hochschule wohler als "der Forscher" oder "der Praktiker".

Das CHE ist 1994 von der Hochschulrektorenkonferenz und der Bertelsmann Stiftung gegründet worden, um die Leistungsfähigkeit der Hochschulen zu fördern. Seit 1998 hat das CHE bundesweit 17 der am häufigsten studierten Fächer an 209 Hochschulen untersucht. Der Führer soll bei der Suche nach der maßgeschneiderten Hochschule helfen.

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