Gesundheit : Humboldt-Uni wählt neuen Vizepräsidenten

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Die Humboldt-Universität wählt am heutigen Dienstag eine neue Vizepräsidentin oder einen neuen Vizepräsidenten. Das Konzil der Uni hat die Wahl zwischen drei Kandidaten. Die Medizinpsychologin Monika Bullinger, Professorin in Hamburg, war von 1996 bis 2000 Präsidentin der International Society for Quality of Life Research. Die Politikwissenschaftlerin Christiane Lemke, Professorin in Hannover, zu deren Schwerpunkten auch die Geschlechterforschung gehört, ist seit März Direktorin beim niedersächsischen Landtag. Der Neugermanist Stefan Matuschek, Professor in Jena, war von 2004 bis 2006 Prorektor der Uni Jena für Studium und Lehre.

Die bisherige Vizepräsidentin für Studium und Internationales der Humboldt-Universität, Susanne Baer, Professorin für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien, war im September zurückgetreten. Als Grund hatte sie „nicht aufzulösende Differenzen in der Leitung der Universität“ genannt.

Um gewählt zu werden, müssen die Kandidaten mindestens 31 von zurzeit 60 Stimmen des Konzils auf sich vereinigen. Da das zu besetzende Amt die Schwerpunkte Studium und Lehre hat, ist die Wahl ungültig, wenn der Kandidat/die Kandidatin nicht wenigstens eine studentische Stimme bekommt. Wie die sechs im Konzil vertretenen Studierenden sich entscheiden werden, war am Montag noch offen. Allerdings räumte ein Studierendenvertreter Monika Bullinger die geringsten Chancen ein, weil es ihr wegen eines Auslandsaufenthalts nicht möglich gewesen sei, sich persönlich vorzustellen. Den Kandidaten Matuschek sehe man „sehr, sehr skeptisch“, weil man kein „reines Männerpräsidium“ wünsche. akü

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