Gesundheit : Hunde-Übersetzer und Nabel-Flusen Ig-Nobelpreise für Nonsens-Forschung

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Während die Forscher noch der Nobelpreis-Bekanntgabe in dieser Woche entgegenfiebern, sind die ersten Auszeichnungen bereits vergeben. Im alten Sanders-Theater der amerikanischen Harvard-Universität in Boston wurden am Donnerstag in einer Zeremonie, die zwar nicht die Feierlichkeit, aber sicherlich den Spaß der wirklichen Nobelvergabe übertraf, die inoffiziellen Ig-Nobelpreise vergeben. Sie gehen an „Forschungen, die nicht wiederholt werden können oder besser nicht wiederholt werden sollten“.

Die Preisträger hatten die Ansammlung von Flusen im Bauchnabel untersucht oder die Zerfallsgeschwindigkeit des Bierschaums berechnet. Zum zwölften Male hatte die Zeitschrift „Annals of Improbable Research“ Perlen des Forschereifers aus der Flut der wissenschaftlichen Journale gefischt. Ein Höhepunkt der Preisvergabe war die Vergabe des Friedenspreises. Die Juroren richteten ihr Auge auf Mensch und Tier. Der Preis ging für „die Förderung der Verständigung zwischen den Spezies“ an japanische Forscher, die das Computerprogramm „Bow-Lingual“ entwickelten. Es übersetzt Hundebellen simultan in einfache Sprache.dpa

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www.improb.com/ig/ig-top.html

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