Gesundheit : Internationale Frauenuniversität: Für 100 Tage über 900 Forscherinnen aus 115 Ländern angereist

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Zur "Internationalen Frauenuniversität Technik und Kultur" (ifu), Deutschlands erster Uni nur für Frauen, sind für 100 Tage über 900 Forscherinnen aus 115 Ländern angereist. Das ifu-Semester läuft noch bis zum 15. Oktober.

Arbeit, Information, Körper, Migration, Stadt und Wasser - das sind die interdisziplinären Arbeitsgebiete, an denen die Wissenschaftlerinnen forschen. Die Teilnehmerinnen wurden nicht nur aus Tausenden von Bewerberinnen ausgewählt, sondern haben alle einen Hochschulabschluss. "Eliteförderung ist notwendig. Wir wollen, dass 50 Prozent der Spitzenämter an Unis von Frauen besetzt sind", sagt ifu-Präsidentin Aylâ Neusel.

Praxisorientiertes und wissenschaftskritisches Forschen, interdisziplinär und international angelegt - das sind die Ansprüche, mit denen die Frauen-Uni gestartet ist. Ob sie diese Ziele letztendlich erreicht hat, und ob es sich lohnt, die Frauenuniversität zu einer dauerhaften Institution zu befördern, wird eine externe Evaluatierungskommission untersuchen. Bundesbildungsministerin Edelegard Bulmahn kann sich schon jetzt vorstellen, den virtuellen Teil eines möglichen Master-Studiengangs finanziell zu unterstützen. Die niedersächsische Regierung führt mit der ifu-Prasidentin erste Gespräche.

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