Gesundheit : Internet-Forschung: Mit allen Sinnen verstehen

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Auch nach dem Ende des InternetHypes darf die Internet-Forschung nicht vernachlässigt werden. „Wenn Deutschland die großen Chancen für Wachstum und Beschäftigung nutzen will, die im Ausbau der Internetgesellschaft weltweit liegen, muss es ziel- und erfolgsorientiert in die Erforschung neuer Technologien und Anwendungen investieren“, sagte Siemens-Vorstand Claus Weyrich am Mittwoch in Berlin. Bei der Vorstellung des Ergebnispapiers „Forschen für die Internet-Gesellschaft: Trends Technologien, Anwendungen“ der gemeinsamen Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und der Fraunhofer-Gesellschaft sprach sich Weyrich dafür aus, vor allem jene Bereiche zu stärken, in denen Deutschland bereits eine gute Ausgangsposition hat. Von den acht Megatrends, die der Feldafinger Kreis als Kernaufgaben der Internet-Forschung ermittelt hat, hob Wolfgang Wahlster vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz besonders das mobile Internet, die Arbeiten an eingebetteten Systemen sowie die Entwicklung von intuitiv zu bedienenden Geräten und Anwendungen hervor. Derzeit werde die weitere Verbreitung des Internets vor allem durch den komplizierten Umgang mit der Technik behindert. Wie beim Fernsehen müsse man auch beim Internet zu einer Ein-Knopf-Bedienung kommen, sagte Wahlster. Zur intuitiven Bedienung gehöre außerdem, dass man Technik auch mit Alltagssprache, mit Mimik und Gestik nutzen könne, und dass die Computer der Zukunft auch emotionale Zusammenhänge verstehen könnten. Gute Chancen für Deutschland sieht Wahlster überdies bei der ontologischen Forschung, die Computer in die Lage versetzen soll, Internet-Inhalte selbstständig zu verstehen. sag

Weitere Informationen:

http://w4.siemens.de/ct/internet-trends

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