Gesundheit : Juniorprofessur: Bund bewilligt acht Millionen Mark

Das Bundesbildungsministerium hat bereits acht Millionen Mark für die ersten Juniorprofessoren bewilligt. Die Humboldt-Universität kann davon noch in diesem Jahr bis zu 40 dieser neuen Qualifikationsstellen einrichten, die Philipps-Universität in Marburg bis zu 15, teilte das Ministerium mit. Die Universität Göttingen plane ebenfalls 43 Juniorprofessuren. Der Bund unterstützt die Erstausstattung der Stellen mit je 150000 Mark. "Nur mit zügigen Reformen können wir den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland halten und die besten Köpfe aus aller Welt gewinnen", sagte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) zur Begründung.

Damit wird bereits ein Kernpunkt der Dienstrechtsreform umgesetzt, die nächstes Jahr in Kraft treten soll. Der Gesetzentwurf sieht vor, die bisher als Qualifikation für das Professorenamt übliche Habilitation durch die Juniorprofessur zu ersetzen. Die jungen Wissenschaftler sollen so schon möglichst mit Anfang 30 die Möglichkeit zur selbstständigen Forschung bekommen, rund zehn Jahre früher als bisher.

Der Bund will die Ausstattung der ersten 3000 Juniorprofessuren mit insgesamt 360 Millionen Mark in den nächsten Jahren unterstützen. Der Berliner Senat wie das niedersächsische Wissenschaftsministerium haben für die Vorgriffsregelung bereits ihre Zustimmung gegeben.

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