Gesundheit : Keine Chance ohne Professur?

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Bundesbildungsministerin Bulmahn wollte, dass die Unis früh über die Laufbahnen ihres wissenschaftlichen Nachwuchses nachdenken und befristete Mitarbeiterstellen auf 12 Jahre – plus maximal zwei Jahre Weiterbeschäftigung nach der Qualifizierungsphase. Wedig von Heyden, Generalsekretär des Wissenschaftsrats kritisiert: „Zwei Jahre sind zu wenig.“ Es gebe eine große Anzahl von Wissenschaftlern, bei denen es „gut und wünschenswert“ sei, dass sie auch ohne Professur im System blieben. Solange die nötigen Drittmittel fließen, könnten sie auch problemlos weiterbeschäftigt werden. Deshalb hat der Wissenschaftsrat verbesserte Beschäftigungsmodelle nach der Qualifizierungsphase gefordert – und die Möglichkeit, Projektmitarbeitern zu kündigen, wenn keine Drittmittel mehr fließen. Bislang konnten sich Bund, Länder und Gewerkschaften aber nicht auf eine solche Regelung einigen. ry

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