Gesundheit : Keine Räume für „Attac“

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Aus Sorge vor möglichen Ausschreitungen verbietet die Berliner Humboldt-Universität während des Besuchs von US-Präsident George Bush Veranstaltungen von Globalisierungsgegnern. „Wir wollen vermeiden, dass Trittbrettfahrer die Veranstaltung missbrauchen und der Campus voller Sicherheitskräfte sein könnte“, sagte eine Sprecherin.

Die Hochschulgruppe der Globalisierungskritiker Attac hatte für den 22. Mai darum gebeten, das Audimax und einige Räume im Seminarhaus für Diskussionen nutzen zu dürfen. Im Audimax sollte am Abend nach einer großen Demonstration eine Podiumsdiskussion stattfinden. Die kleineren Räume könne die Universität tagsüber aus organisatorischen Gründen nicht zur Verfügung stellen.

„Tagsüber gibt es wegen des normalen Unibetriebes keine Räumlichkeiten für Nicht- Lehrveranstaltungen“, sagte die Sprecherin. Attac sei angeboten worden, die Seminare vor oder nach dem Bush-Besuch am 22. und 23. Mai in Räumen der Humboldt-Universität zu veranstalten. dpa

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