Gesundheit : Kleine Geschichte der Berliner Futurologie

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Der Politologe und Schöpfer des Begriffs „Futurologie“, Ossip K. Flechtheim, und der Publizist Robert Jungk waren die Pioniere der Zukunftsforschung in Berlin. 1968 eröffneten sie gemeinsam mit Heinzhermann Koelle, dem Direktor des Instituts für Raumfahrttechnik an der Technischen Universität, das „Zentrum Berlin für Zukunftsforschung“ (ZBZ). Es beschäftigte sich mit dem damals hochaktuellen globalen Thema „Grenzen des Wachstums“ – wie der 1965 gegründete „Club of Rome“. Der Physiker und Soziologe Rolf Kreibich, seit 1969 Präsident der Freien Universität Berlin, versuchte das ZBZ als Interdisziplinäres Zentralinstitut an die FU zu bringen – vergeblich. 1981 gründete Kreibich das gemeinnützige Berliner Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT), das er bis heute leitet. Das IZT erarbeitet Projektstudien zu Themen wie „Szenarien für SchleswigHolstein“ oder „Nachhaltigkeit in der Informations- und Kommunikationstechnik“. Handys und Computer sollen in Kooperation mit den Herstellern ökologischer und sozialer werden – und profitabel bleiben.

Aus einem Schwesterinstitut des IZT in Gelsenkirchen ging 1997 das „Z_punkt GmbH Büro für Zukunftsgestaltung“ in Essen und Berlin hervor. Es entwickelt „Szenarien möglicher Zukünfte“ für Unternehmen, nach denen diese strategische Entscheidungen treffen. -ry

Zukunftsforschung im Internet:

www.institutfutur.de (Freie Universität); www.izt.de ; www.z-punkt.de

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