Gesundheit : Krankenkasse warnt vor Eingriffen ohne "medizinische Notwendigkeit"

Die Betriebskrankenkasse Berlin (BKK) hat vor "Schlankheitsoperationen" gewarnt. Dies sei keine Lösung bei normalem Übergewicht. Bei einem solchen Eingriff könnten nicht nur zahlreiche Komplikationen auftreten, auch die Erfolgsaussichten seien gering. Nur ein Drittel der Patienten verzeichnen nach Angaben der BKK in einem Zeitraum von drei Jahren einen Gewichtsverlust. Eine "Schlankheitsoperation" sollte deshalb nur bei "medizinischer Notwendigkeit" vorgenommen werden.

Immer mehr dicke Menschen erhoffen sich nach Angaben der BKK durch chirurgische Eingriffe eine nachhaltige Gewichtsabnahme. Dabei wachse vor allen die Zahl derjenigen, die die strengen medizinischen Voraussetzungen nicht erfüllten, sich aber von einer solchen Operation eine problemlose Reduzierung ihres Gewichts erhofften. Dafür seien sie auch bereit, die Operation zu bezahlen.

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