Gesundheit : Kreative Zerstörung

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Warum spielen Parlamente im Prozess der Globalisierung kaum noch eine Rolle? Wie entstehen in Zeiten des globalisierten Terrors neue Ordnungsstrukturen? Wie kam es, dass plötzlich in der Wissenschaft nur noch galt, was durch Experimente belegt ist? Warum wurde die verfallene Peterskirche in Rom im 15. Jahrhundert abgerissen und durch den Petersdom ersetzt? Juristen an der HumboldtUniversität, Kultur- und Politikwissenschaftler und Forscher vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte haben den Wandel der Wissenskultur, der Symbole und der sozialen Ordnungen als gemeinsames Thema entdeckt – und wollen daraus das Exzellenz-Netzwerk „Kreative Zerstörung“ schmieden.

Ein großes Themenfeld dieses Clusters sollen die „Transformationen der Antike“ sein, wozu die Humboldt-Uni schon einen Sonderforschungsbereich hat. Hier wird unter anderem gefragt, was der kreative Rückbezug auf die Antike – eine Forschungsperspektive seit der Gründung der Berliner Universität – für die Wissenschaft heute bedeutet. Als Kooperationspartner hinzukommen sollen die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und die Museumsinsel. -ry

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