Gesundheit : Krebsforschung: Virtuelle Untersuchung findet mehr Polypen

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Lungenkrebs ist die weltweit häufigste Todesursache. An zweiter Stelle folgt in den Industriestaaten der Darmkrebs. Diagnose und Therapie dieser beiden Tumorarten gelten als schwierig. Forscher des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg haben jetzt in Zusammenarbeit mit der Münchner Ludwigs-Maximilian-Universität eine neue Untersuchungsmethode entwickelt: die virtuelle Endoskopie.

Das virtuelle Gerät arbeitet berührungslos. Per Röntgen- beziehungsweise Kernspintomographie gewonnenene Daten werden vom Computer zu Bildern zusammengefügt. Dies liefert einen Überblick über Aufbau von Organen und Gefäßen sowie über Lage und Größe der Tumoren. Die neue Methode liefert exaktere Ergebnisse als die konventionelle Untersuchung.

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