Gesundheit : KURZE GESCHICHTE DER DEPRESSION

Der Begriff „Depression“ stammt aus dem 19. Jahrhundert. Die Krankheit wurde aber zunächst nicht unbedingt als solche wahrgenommen, sondern eher als angeborenes Temperament, analog zur antiken Melancholie. Die Grundlagen für das heutige Verständnis legte der Arzt Emil Kraepelin, der 1917 in München die Deutsche Forschungsanstalt für

Psychiatrie gründete.

„Früher hat man Melancholie oder düstere Stimmungen eher zugelassen“, sagt der Berliner Nervenarzt Norbert Mönter. Auch die starke Bindung an Gemeinschaften habe den einzelnen vor einem Abgleiten in eine krankhafte Depression geschützt. Studien in den USA hätten ergeben, dass Mitglieder von Kirchengemeinden seltener an Depressionen erkranken. Heute versuchen größere Betriebe wie Siemens oder die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit Anti-Stress-Seminaren,

psychischen Störungen vorzubeugen. loy

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben