Gesundheit : Kurzmeldungen

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STREIKSPLITTER

Studierende versteigern einen „Le(e/h)rstuhl“. „Die Humboldt-Uni will durch die Streichung von 90 Lehrstühlen 30 Millionen Euro sparen. Das ist unser Le(e/h)rstuhl ein richtiges Schnäppchen, denn das Mindestangebot liegt bei schlappen zehn Euro“, schreiben die Studenten unter www.wipaeds.de . „Und wenn Sie wollen, können Sie den dann auch streichen, zum Beispiel rot-rot.“ Der Meistbietende bekommt das passende Fach zum Stuhl als Aufkleber: „Sie haben die Auswahl zwischen Bibliothekswissenschaften, Erziehungswissenschaften, Gartenbauwissenschaften und vielen anderen mehr“, werben die Studierenden. Der Erlös soll den „Humboldten“, dem Kindergarten der Uni zugute kommen. Zum Redaktionsschluss waren 18 Gebote eingegangen, das letzte liegt bei 30 Euro 50.

Mit einer Solidaritätsadresse an die streikenden Uni-Studenten hat sich der Asta der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) an die Öffentlichkeit gewandt. „Die Forderungen nach einem gebührenfreien Studium, der Ausfinanzierung von 135 000 Studienplätzen und der Demokratisierung der Hochschule durch viertelparitätisch besetzte Gremien finden unsere Unterstützung“, heißt es in der Erklärung. Auf einer Vollversammlung sprachen sich die FHTW-Studenten gegen Studiengebühren für Langzeitstudierende aus. Der Asta kündigt Aktionen an, um „den Forderungen Nachdruck zu verleihen“. Bislang haben die Studierenden der Fach- und Kunsthochschulen die Kommilitonen an den Unis nicht mit eigenen Aktionen unterstützt. Die Sparpläne des Senats betreffen vor allem die Unis. akü

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