Gesundheit : Kurzmeldungen

-

STREIKSPLITTER

Freundliche Übernahme: Die protestierenden Studenten schrecken vor nichts zurück, um die nötige Medienpräsenz zu bekommen. In der Nacht zum Donnerstag besetzten sie den Offenen Kanal Berlin und senden seitdem als ‚SNN’ (Streik News Network) Streik-Fernsehnachrichten rund um die Uhr. Das Programm besteht aus Video-Aufzeichnungen von Vorlesungen oder der tonlosen Übertragung von Streikliedern. In einer Diskussionsrunde riefen vermummte Studenten als Ulrike Meinhof, Florida-Rolf und Gretchen Dutschke zum Djihad auf. Nach Angaben von Studenten bat der Offene Kanal übrigens seit Tagen um eine Besetzung – auch TV-Sender schrecken im Kampf um die Zuschauer vor nichts zurück.

Zocken um die Uni: Ein selbst gestaltetes Monopoly-Spiel bauen TU-Studenten derzeit an wechselnden Punkten der Stadt auf. Statt um die Schlossallee kämpfen die Spieler um Mathe-Gebäude und Telefunkenhaus. Bebauen dürfen sie ihre Gebäude mit wissenschaftlichen Mitarbeitern und Professoren, bezahlt wird mit Credit-Points. Die Tücken des Uni-Alltags lauern auf den Ereigniskarten: „Die Technische Universität konnte ihre Stromrechnung nicht bezahlen. Der Unterrichtsausfall kostet Dich 15 Credit Points.“ Vom Kauf des TU-Hauptgebäudes rieten die Erfinder des „TU-Poly“ ab: „Ist nichts wert, wird ständig besetzt“, rief der Spielleiter seinen kaufwilligen Kommilitonen zu. tiw

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben