Gesundheit : Lärm in der Schule behindert das Lernen

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Der Lärmpegel in Grundschulklassenzimmern behindert konzentriertes Lernen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Oldenburg (Niedersachsen). So maßen die Forscher während des Unterrichts Lärmpegel zwischen 70 und 77 Dezibel. Damit liegen die Werte deutlich über dem für Arbeitsplätze mit vorwiegend geistiger Tätigkeit vorgesehenen Grenzwert von 55 Dezibel.

In kargen Klassenräumen ohne Vorhänge, Teppiche und Filzunterlagen unter Stühlen und Tischen blieben die Geräusche zu lange im Raum. Durch die alltäglichen Begleitgeräusche wie Husten, Flüstern, Papierrascheln und Stühlerücken wird der Untersuchung zufolge ein Lärmpegel erreicht, bei dem Sprache nur schwer zu verstehen ist. Der Lehrer müsse seine Stimme derart anheben, dass es für alle Beteiligten unangenehm und anstrengend werde. dpa

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