Gesundheit : Laptop-Universität

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Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) hat den Startschuss für das neue Förderprogramm "Notebook-University" gegeben. Mit 50 Millionen Mark aus UMTS-Zinserlösen will das Ministerium in den nächsten zwei Jahren die Entwicklung wegweisender Studienkonzeptionen fördern, bei denen der Laptop wie bisher das klassische Lehrbuch für die Studenten zum selbstverständlichen Bestandteil des Studienalltages gehört, teilte das Ministerium jetzt mit.

Die üblichen Lehrmaterialien, Kommunikations- und Informationsangebote eines Studienganges sollen dabei auch in elektronischer Form via Notebook für die Studenten nutzbar werden, und zwar zur unmittelbaren Verwendung in den Lehrveranstaltungen selbst oder zum individuellen Selbststudium. Zugleich sollen im Rahmen des Projektes verschiedene Strategien erprobt werden, allen Studenten "ohne soziale Schranken" die immer noch recht teuren Laptops während des Studiums zur Verfügung zu stellen. Dabei ist auch an Leasing oder Sponsoring gedacht.

Bulmahn und der bildungspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Reinhard Loske, sagten, Ziel sei es, durch breite Einbeziehung elektronischer und multimedialer Informationen ins Studium die Medienkompetenz der Nachwuchs-Akademiker zu unterstützen. Das Projekt geht auf eine Anregung der Bildungspolitiker der Grünen zurück.

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