Gesundheit : Lebenslanges Lernen: Regionen über die Ländergrenzen

Mit einem zunächst auf 20 Millionen Mark angelegten Förderprogramm will die Bundesregierung das lebenslange Lernen und die Weiterbildung in Deutschland attraktiver machen. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn gab jetzt bekannt, dass in einer ersten Runde 54 Projekte im Rahmen des Programms "Lernende Regionen - Förderung von Netzwerken" finanziert werden. Beworben hatten sich mehr als 250 Projekte. Das Bundesministerium und der Europäische Sozialfonds stellen für das Programm bis zum Jahr 2004 rund 138 Millionen Mark zur Verfügung.

Mit dem Startbetrag von zunächst rund 20 Millionen Mark wird in den Jahren 2001 und 2002 der Grundstein für die Entwicklung "Lernender Regionen" gelegt. In den "Lernenden Regionen" sollen Schulen und Hochschulen, Weiterbildungseinrichtungen sowie selbstständig Lernende, Arbeitsämter, Jugendämter und kommunale Verwaltungen, Industrie- und Handelskammern, Unternehmen, Gewerkschaften eng zusammenarbeiten. Auf diese Weise können die Menschen vor Ort mehr Bildungs- und Weiterbildungsangebote erhalten, die ihren Ansprüchen gerecht werden.

Brandenburg arbeitet mit Berlin, Sachsen und Polen zusammen. Die Technische Universität Cottbus koordiniert die Planung des Netzwerks für die Lausitz. Hier wird mit Blick auf die EU-Osterweiterung Polen einbezogen. Die Landkreise Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald sowie die Stadt Potsdam werden mit den Berliner Bezirken Treptow-Köpenick und Steglitz-Zehlendorf zusammenarbeiten. Das Spektrum reicht von der Familienbildung über Qualifizierung im Tourismus bis zum Online-Lernen. Der Landkreis Elbe-Elster will mit dem sächsischen Nachbarkreis Riesa eine maßgeschneiderte Bildungslandschaft für die durch den Metallbau geprägte Region entwickeln.

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