Gesundheit : Legendärer Spürsinn

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Die Buschmänner (San oder Khoisan) gelten als Urvolk des südlichen Afrika. Archäologische Spuren reichen mindestens 25 000 Jahre zurück. Von anderen Afrikanern unterscheiden sie sich durch ihre vergleichsweise helle Haut. Aus fruchtbaren Regionen wurden sie durch europäische Kolonisatoren, aber auch durch afrikanische Stämme in die Wüste Kalahari (im heutigen Botsuana) abgedrängt. Traditionell leben die San als nomadische Jäger und Sammler. Legendär ist ihr Spürsinn: Sie entdecken versteckte Wasserstellen, sind exzellente Spurenleser. Im 19. Jahrhundert wurde die Zahl der Buschleute auf 200 000 geschätzt, heute auf nur noch 50 000. 2002 wurden die letzten Mitglieder zweier San-Gruppen (Gwi, Gana) aus einem Reservat in der Kalahari vertrieben. Jetzt dürfen sie zurückkehren. -ry

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