Gesundheit : Leibniz-Institute werden weiter gefördert

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Fünf LeibnizInstitute haben die Prüfung bestanden: Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft empfiehlt ihre weitere Förderung durch Bund und Länder. Die Institute, darunter das Berliner Wissenschaftszentrum für Sozialforschung (WZB) und das Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner (Brandenburg), sollen ohne Einschränkungen weiter gefördert werden.

Als sechste Einrichtung bleibt auch das Deutsche Übersee-Institut (DÜI) in Hamburg in der Förderung – mit Auflagen: Nach drei Jahren soll es erneut evaluiert werden. Das Institut habe sich zu sehr auf Serviceleistungen orientiert und sei in der Forschung zu schwach, heißt es.

Dem WZB bescheinigte der extern besetzte Leibniz-Senat, dass der inhaltliche und institutionelle Wandel „hervorragend bewältigt wurde“. Das Zentrum habe sich frühzeitig Themen wie den Folgen der Globalisierung gestellt und erbringe in einzelnen Forschungsfeldern herausragende Leistungen.

Mit dem Pakt für die Forschung, den Bund und Länder Mitte November geschlossen haben, sei auch die Zukunft der bundesweit 80 Leibniz-Institute gesichert, sagte ihr Präsident Hans-Olaf Henkel gestern dem Tagesspiegel. Wie berichtet, sollen die Zuwendungen für alle Großorganisationen der Forschung, darunter auch für die Leibniz-Gemeinschaft, jährlich um drei Prozent steigen. -ry

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