Gesundheit : Mäusen fallen auch die Haare aus

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Zur Untersuchung des erblich bedingten Haarausfalls beim Menschen setzen Wissenschaftler auf die Hilfe von Mäusen. Sie veränderten dazu das Erbgut der Tiere so, dass ihnen ein Gen - das Keratin 17 - fehlt. Diesen Mäusen wuchs erst sehr spät ein Fell, wie Forscher im US-Fachblatt „Genes and Development“ (Band 16, Nr. 11) berichten.

Pierre Coulombe und seine Mitarbeiter von der amerikanischen Johns Hopkins School of Medicine und dem französischen Centre National de la Recherche Scientifique möchten herausfinden, wodurch beim Menschen der Haarausfall ausgelöst wird und welche Rolle dabei das Keratin 17 spielt.

Bei den Mäusen tritt der Haarausfall nur vorübergehend auf. Erst gut drei Wochen nach der Geburt wächst ihnen ein normaler Pelz. Vermutlich wird zu diesem Zeitpunkt eines der rund 30 weiteren Keratine in den Haarfollikeln das Fehlen des Keratins 17 ausgleichen. Auch beim Menschen gehen Mutationen im Keratin 17 mit Störungen des Haarwuchses einher. dpa

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