Gesundheit : Materialien in neuem Licht

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Adlershof, der mathematischnaturwissenschaftliche Campus der Humboldt-Uni, leuchtet von innen. In einer Reihe von universitären und außeruniversitären Instituten arbeiten Wissenschaftler dort mit einzigartigen Lichtquellen – mit der von Bessy II erzeugten Synchrotronstrahlung und den im Max-Born-Institut erforschten und erzeugten Kurzpuls-Lasern. „Materialien in neuem Licht“ ist der Arbeitstitel des Exzellenz-Netzwerkes, das die Institute für Physik, Chemie und Mathematik mit außeruniversitären Einrichtungen, darunter auch der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM), gemeinsam aufbauen wollen. Beteiligt werden auch Unternehmen der optischen Industrie; eine wichtige Voraussetzung für die Förderung.

Forscher und Entwickler wollen die variablen Eigenschaften von Licht nutzen, um Neues über Materialien zu erfahren: So entstehen Lichtquellen, die auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen freigeben. Diese können Informationen abhörsicher übertragen. Es werden Laserstrahlen entwickelt, die in bislang unbekannte Dimensionen von Materialien eindringen. Oder innovative Werkstoffe für Displays, die ihre Farbe mit kleinstem Energieaufwand in kürzester Zeit ändern können. -ry

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