Gesundheit : Mehr ausländische Studenten an deutschen Universitäten

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An den deutschen Universitäten studieren immer mehr ausländische Studenten. Im Jahr 2001 gab es an den Hochschulen 187 027 ausländische Studenten, das waren knapp ein Viertel mehr als vor fünf Jahren und gut doppelt so viele wie vor zehn Jahren. Nach den USA und Großbritannien steht Deutschland damit bei den Gastgeberländern inzwischen weltweit an dritter Stelle, vor Frankreich und Australien. Das geht aus einer Studie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) hervor.

Der Anteil der ausländischen Studierenden an der Gesamtzahl der Studenten in Deutschland lag 2001 bei 10,4 Prozent (1997: 8,3 Prozent). Die meisten „echten“ Auslandsstudenten (ohne die in Deutschland Aufgewachsenen) kommen inzwischen aus China, es folgen Polen, Russland und Frankreich. Bevorzugte Fächer sind Wirtschaftswissenschaften, Germanistik, Elektrotechnik, Informatik und Musik.

Aus der Entwicklung sei abzulesen, dass in naher Zukunft vor allem die Zahlen der Gaststudenten in Mathematik/Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften überdurchschnittlich zunähmen, erläuterte DAAD-Generalsekretär Christian Bode. Bei den Ausländern im Erststudium führt die TU Berlin knapp vor den Universitäten in Frankfurt am Main und Köln. Beim Promotionsstudium liegt die Uni Köln, bei den Fachhochschulen die FH Köln vorne. Deutsche Studenten zieht es hingegen weiterhin nur wenig ins Ausland. dpa

Weitere Informationen im Internet: www.wissenschaft-weltoffen.de

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