Gesundheit : Mehr Härte gegen Schulschwänzer „Eindämmung von Kriminalität“

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Der innenpolitische Sprecher der Brandenburger CDU-Fraktion, Sven Petke, hat von der Landesregierung ein schärferes Vorgehen gegen Schulschwänzer gefordert. „Da in Brandenburg eine große Zahl von Kindern und Jugendlichen die Teilnahme am Unterricht verweigert und und diese in dieser Zeit häufig Straftaten begehen, muss eine Partnerschaft zwischen Polizei, Schule und den Jugendämtern angestrebt werden“, sagte Petke. Das wäre ein wichtiger Beitrag zur Eindämmung der Jugendkriminalität. Petke nannte alarmierende Zahlen: Nach Angaben aus der Polizeilichen Kriminalstatistik und dem Polizeilichen Auskunftssystem des Innenministeriums habe es im vergangenen Jahr 15 854 Kinder und Jugendliche von 6 bis 19 Jahren gegeben, die in der Unterrichtszeit zwischen 8 bis 14 Uhr Straftaten begingen, sagte Petke. Ein Viertel waren Mädchen. 15 Prozent davon seien zum Tatzeitpunkt zwischen 6 und 14 Jahren alt gewesen. Ein Anteil von 61 Prozent entfalle auf Jugendliche von 14 bis 18 Jahren. dpa

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