Gesundheit : Mehr Selbstmorde unter konservativer Regierung

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Unter konservativen Regierungen ist die Selbstmordrate deutlich höher als in Zeiten, in denen im Land die Linken am Ruder sind, so das Ergebnis von zwei Studien in Großbritannien und Australien (veröffentlicht im „Journal of Epidemiology and Community Health“). An jedem Tag einer konservativen Regierung nahmen sich im 20. Jahrhundert in Großbritannien durchschnittlich zwei Menschen mehr das Leben als an einem Tag mit einem Labour-Premier. Hintergrund dieser höheren Selbstmord könnte die stärkere soziale Isolierung durch die Kräfte des wirtschaftlichen Wettbewerbs sein, vermutet Mary Shaw von der Universität im englischen Bristol, eine der Studienleiterinnen. Eine linke Regierung dagegen konzentriert sich eher auf Gleichstellung und setzt die Menschen dadurch weniger unter Druck. Insgesamt gab es in den Jahren, in denen die Konservativen Großbritannien regierten 35 000 zusätzliche Selbstmorde im Vergleich mit den Labourjahren. Auch im Bundesstaat New South Wales in Australien zeigte sich eine erhöhte Selbstmordrate in Zeiten konservativer Regierungen. RHK

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