Gesundheit : Mit Rechtsanspruch zum Gymnasium

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Besonders leistungsstarke Haupt und Realschüler in Niedersachsen bekommen künftig einen Rechtsanspruch auf den Wechsel zu höheren Schulformen. Mit dieser nach Aussage von Kultusminister Bernd Busemann (CDU) bundesweit einmaligen Verordnung will das Land mehr guten Hauptschülern die Tür zum Gymnasium öffnen. Busemann: „Wir können guten Hauptschülern den besseren Bildungsweg nicht abschneiden“. Bisher hätten nur ein bis zwei Prozent des Jahrgangs die Schulform gewechselt. Dafür war ein Antrag der Eltern nötig, dem die Lehrerkonferenz zustimmen musste.

Für einen Wechsel von der Hauptschule direkt zum Gymnasium ist vom Ende der fünften Klasse an ein Notenschnitt von 2,0 erforderlich. Für den Aufstieg in die Realschule benötigen die Schüler einen Notenschnitt von 2,7 in Mathematik, Deutsch und der ersten Fremdsprache sowie 3,0 in allen übrigen Fächern. Gleiches gilt für einen Wechsel von der Realschule zum Gymnasium. Zugleich will Busemann die Leistungskontrollen an allen Schulen verschärfen. So können Grundschüler am Ende der 3. Klasse sitzen bleiben. Die Verordnung soll vom Schuljahr 2004/2005 an gelten. dpa

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