Gesundheit : Mit Risiken und Nebenwirkungen

-

Der Begriff Anti-Aging kam Mitte der 90er Jahre zuerst in den USA auf. Man versteht darunter den Versuch, Erscheinungen des Alterns und entsprechenden Krankheiten vorzubeugen. Skeptisch gegenüber Anti-Aging-Mitteln äußert sich der Augsburger Neurologe Manfred Stöhr. Beim Wachstumshormon (Human Growth Hormone) etwa hätten Studien zwar ergeben, dass sich das Verhältnis zwischen Muskel- und Fettmasse verbessere. Die Nebenwirkungen reichten jedoch bis zu erhöhtem Krebsrisiko. DHEA (Dehydroepiandrosteron), eine Vorstufe verschiedener Geschlechtshormone , soll der Ermattung durch die Ankurbelung der körpereigenen Hormonproduktion entgegenwirken – bei Frauen kann es Stöhr zufolge zu verstärkter Gesichtsbehaarung und Akne, bei Männern zu Brustvergrößerung kommen. Die Sexualhormone Östrogen und Testosteron könnten zwar positiv auf das Befinden, die Skelettmuskulatur und das Knochengerüst wirken, allerdings häuften sich dabei bösartige Tumoren. aml

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben