MITARBEITER DER WOCHE : Der Feuerwehrmann, der auf den Philippinen half

Name



Konrad Kerpa, 51

Beruf

Hauptbrandmeister

Alltag

Fast zwei Monate ist es schon wieder her, dass Taifun Haiyan die Philippinen verwüstete, in Deutschland dürften viele die Katastrophe bereits vergessen haben. Doch natürlich herrschen vor Ort weiterhin schlimmste Bedingungen. Konrad Kerpa war gerade für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) vier Wochen im Einsatz in der Stadt Guiuan, wo 65 000 Häuser zerstört wurden. Er half bei der Versorgung mit Wasser, Medikamenten und Werkzeugen, reparierte Wasserleitungen und war am Aufbau eines Basiscamps für über 60 weitere internationale Helfer beteiligt. Hauptberuflich arbeitet er seit 20 Jahren für die Berliner Feuerwehr in Charlottenburg-Nord, aber häufig ist er für freigestellt für Einsätze mit dem DRK. Er war 1997 beim Oder-Hochwasser in Polen dabei, 1999 im Kosovo und 2001 nach einem Erdbeben in Indien. „Der Einsatz auf den Philippinen war mein 15.“, schätzt er. Teamfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und das entsprechende private Umfeld sind Voraussetzungen für den Job. Geboren und aufgewachsen ist Konrad Kerpa in Kreuzberg, er war Fleischer und machte dann eine Ausbildung zum Rettungssanitäter beim DRK, bevor er zur Feuerwehr ging. Foto: Thilo Rückeis/Text: uba

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