MITARBEITER DER WOCHE : Der Schönheitschirurg und Weltkongress-Chef

Name



Johannes Bruck, 57

Beruf

Chefarzt der Klinik für plastische Chirurgie am Martin-Luther-Krankenhaus und Generalsekretär des Weltkongresses, der am Dienstag im BCC am Alex beginnt.

Alltag

Es wird der größte Weltkongress der plastischen Chirurgen, den es je gegeben hat. Nur alle vier Jahre findet er statt. Beim bisher größten in San Francisco, sagt Johannes Bruck, waren 1600 Kollegen – aber nach Berlin kommen nun 2200 Experten aus der ganzen Welt. Jahrelang hat Bruck dafür gearbeitet, die Veranstaltung nach Berlin zu bekommen. Sechs Städte hatten sich beworben – und die Mappen fielen fast so umfangreich aus wie für die Fußball-WM. Auf dem Programm stehen nun 80 Veranstaltungen, Meisterklassen sowie Live-OPs. Spannend wird besonders der Schwerpunkt „Brustrekonstruktion“ nach Krebs. Mittlerweile kann man Brüste „minimalinvasiv“, also besonders schonend, ganz aus Po- oder Oberschenkelfett erschaffen. Außerdem werden die Kollegen aus Frankreich da sein, die derzeit mit den ersten Transplantationen von Gesichtern Furore machen. Ab 1. Juli stehen die Vorträge im Netz: www.ibras2007berlin.com.Foto: Mike Wolff/Text: rcf

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