MITARBEITER DER WOCHE : Die Beatmungshelferin für Frühchen

Name



Beatrix Schmidt, 53

Beruf

Chefärztin der Kinderklinik im St.-Joseph- Krankenhaus Tempelhof

Alltag

Die Lunge eines Erwachsenen fasst drei Liter Luft. Bei Frühgeborenen, die bis zu zwölf Wochen vor dem errechneten Termin auf die Welt gekommen sind, ist es nur ein Bruchteil: 20 Milliliter, das Volumen eines Fingerhutes. Oft zu wenig, um den kleinen Körper mit Sauerstoff zu versorgen. Beatrix Schmidt, Chefärztin der Kinderklinik des St.-Joseph-Krankenhauses Tempelhof, konnte kürzlich ein neues Beatmungsgerät in Empfang nehmen, das den hochempfindlichen kleinen Lungen optimal angepasst ist. Das Gerät, eine Dauerleihgabe des Vereins „Krebshilfe für Kinder e.V.“, ist bereits das zweite seiner Art in ihrer Klinik. „Es pumpt schonend Luft in die Lunge, damit sie nicht zusammenfällt“, erklärt Schmidt. Die gebürtige Düsseldorferin leitet die Kinderklinik seit 2006, in dieser Zeit hat sie sich für zahlreiche Zertifizierungen stark gemacht. So ist ihre Klinik von der WHO als „babyfreundlich“ und vom TÜV als „schmerzfrei“ ausgezeichnet. Das St.-Joseph-Krankenhaus bezeichnet sich als eine der führenden Kliniken in Deutschland im Bereich der Geburtshilfe. 2005 kamen dort 1300 Kinder zur Welt, 2011 waren es 3000.Foto: Kitty Kleist-Heinrich/Text: uba

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