MITARBEITER DER WOCHE : Die Hakomi-Therapeutin

Name



Astrid Peacock, 53

Beruf

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Alltag

Hakomi ist eine Körper-Psychotherapie, bei der es nicht darum geht, „wer du zu sein glaubst, sondern wer du auf dem tiefsten Grunde deines Herzens bist“, erklärt Astrid Peacock, die in ihrer Praxis in Lichtenrade Hakomi-Sitzungen anbietet (www.astrid-peacock-hakomi.de). Der Amerikaner Ron Kurtz (1937-2011) hat die Methode entwickelt, der Name stammt aus der Sprache der Hopi-Indianer. „Der Körper ist der Sitz aller seelischen Erfahrungen“, sagt Peacock. Deshalb „trackt“ sie ihn, tastet ihn ab, sucht nach Spuren dieser Erfahrungen. Die Klienten, die sich mit nach innen gerichtetem Blick in einen Zustand der Achtsamkeit versetzen, sollen zum Beispiel darauf achten, wie sich eine bestimmte Druckstelle anfühlt. Ziel ist es, sich zu erforschen, eingefahrene Bahnen zu verlassen, Spielräume für die Entwicklung zu erweitern. „Im Vordergrund stehen weniger die Geschichten, sondern die Geschichtenerzähler“, sagt Peacock. Die gebürtige Spandauerin war zunächst Verlagsbuchhändlerin, 1986 eröffnete sie den Weinimport „Südwind“ in der Akazienstraße. 1991 machte sie ihren ersten Hakomi-Workshop, vor drei Jahren begann sie eine Weiterbildung zur Hakomi-Therapeutin, die sie vor kurzem abgeschlossen hat. Foto: Mike Wolff/Text: uba

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