Mitarbeiterin der Woche : Die Kieferorthopädin

Name:

Heidrun Pommrich, 59

Beruf: Kieferorthopädin

Alltag: Etwa 150 Praxen für Kieferorthopädie gibt es in Berlin – auch die Charité behandelt Fehlstellungen von Kiefer und Zähnen.

„Schiefe Zähne lassen sich schlecht pflegen, und das fördert Karies“, sagt Heidrun Pommrich. Hinter ihr im Regal stehen hunderte Gipsmodelle von Gebissen. Wenn die Patienten zu ihr kommen, wird nach einem Vorgespräch ein Abdruck gemacht. Auf dem daraus gegossenen Modell können Zahntechniker eine Spange anfertigen. Seit 1973 arbeitet die Kieferorthopädin in Mitte – damals noch auf DDR-Gebiet. 1991 machte sie sich mit drei Kollegen selbstständig. „Zwei davon sind schon pensioniert“, sagt sie. Etwa 20 Prozent ihrer Patienten sind Erwachsene. Auch bei ihnen verändert sich die Zahnstellung noch. Bei Kindern zwischen 9 und 14 Jahren reicht oft eine lose Klammer. Bis zur Volljährigkeit zahlt die Kasse die kieferorthopädische Grundversorgung. Zwei bis drei Jahre tragen Patienten die Spange im Durchschnitt. Berliner Praxen finden sich beim Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden unter www.bdk-online.org und bei der Kassenzahnärztlichen Vereinigung unter www.kzv-berlin.de. Mehr zur Behandlung in der Klinik unter www.charite.de/kieferorthopaedie. dal

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