Gesundheit : NACHRICHTEN CAMPUS

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Auch in der Altsteinzeit haben die Menschen bereits Getreidekörner zu schätzen gewusst. Das stellten Forscher der HarvardUniversität bei Grabungen in Israel fest. Sie fanden neben den 23000 Jahre alten Überresten von Hütten auch 142 Pflanzenarten, darunter 19000 gut erhaltene Grassamen. „Damit ist belegt, dass die Menschen bereits 10000 Jahre früher als gedacht damit anfingen, Gräser zu sammeln“, kommentieren die Forscher im Fachblatt „PNAS“. wez

Wird Elite-Wettbewerb verschoben?

Der Spitzenuni-Wettbewerb von Bund und Ländern ist aus Sicht von Peter Frankenberg, Baden-Württembergs Wissenschaftsminister (CDU), im Moment „noch nicht entscheidungsreif“. Deshalb sei die für die Sitzung der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung (BLK) am 5. Juli geplante Verabschiedung des Wettbewerbs „fraglich“, sagte ein Sprecher. Alles hänge davon ab, dass der Bund beim Hochschulbau nicht weiter kürze. Auch wollten die Länder nicht hinnehmen, dass der Bund versuche, seinen Einfluss auf die Hochschulen auszuweiten . akü

Kasparick folgt Matschie

Der Bundestagsabgeordnete Ulrich Kasparick (SPD) soll einem Bericht der „Berliner Zeitung“ zufolge neuer Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungsministerium werden. Der Abgeordnete aus Sachsen-Anhalt trete die Nachfolge von Christoph Matschie an. dpa

Koffeinfreie Kaffeepflanze entdeckt

Brasilianische Biologen haben in Äthiopien eine Kaffeepflanze ohne Koffein entdeckt. Der Anteil an entkoffeiniertem Kaffee beträgt zehn Prozent des weltweiten Konsums. Der Vorgang des Entkoffeinierens geht allerdings mit Aromaverlusten einher. Das ließe sich eventuell mit Hilfe der entdeckten Pflanze vermeiden, berichtet „Nature“. bas

Preis an Berliner Bioinformatiker

Die Bioinformatiker Martin Vingron und Eugene W. Myers erhalten den Max- Planck-Forschungspreis. Martin Vingron (42) ist Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin. Eugene W. Myers (50) lehrt in Berkeley. Der mit je 750000 Euro dotierte Preis soll die gemeinsame Arbeit von deutschen und ausländischen Forschern fördern. Tsp

TU

Kuratorium verweigert Sparplan seine Zustimmung

Das Kuratorium der Technischen Universität Berlin stimmt dem Sparplan, den der Akademische Senat der Uni unlängst beschlossen hat, nicht zu. Es nahm die Vorlage am Mittwoch lediglich „zur Kenntnis“. Der Plan sieht die Streichung von 62 Professuren und die Abwicklung fast der gesamten Lehrerausbildung an der TU vor. Der Sparplan des TU-Präsidiums ist jetzt trotzdem in Kraft, da Stellenstreichungen auch ohne Zustimmung des Kuratoriums beschlossen werden können. Allerdings stimmte das Kuratorium den Änderungen der Hochschulverträge zu, in denen eine Sparsumme für Berlins Universitäten von 75 Millionen Euro bis zum Jahr 2009 festgelegt ist. Der CDU-Abgeordnete Peter Kurth kritisierte, der Berliner Senat sei gegenüber den Hochschulen vertragsbrüchig geworden. akü

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