Gesundheit : Nachwuchs im Teilchenzoo

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Wissenschaftler aus Stanford in Kalifornien haben den Zoo der subatomaren Teilchen um ein weiteres exotisches Partikel erweitert. Es ist wie die in jedem Atomkern vorhandenen Protonen und Neutronen aus den kleinsten bislang bekannten Bausteinen der Materie zusammengesetzt: den Quarks. Von diesen Quarks gibt es nach bisherigen Erkenntnissen sechs unterschiedliche Spielarten. Das nun erstmals in Stanford mit einer Beschleunigeranlage erzeugte Teilchen birgt im Gegensatz zu den Protonen und Neutronen nur zwei solche Quarks: ein „Charm“Quark und ein „Strange“-Antiquark. Derartige Bündnisse waren schon vorher bekannt. Für die geringe Masse des nun präsentierten Neulings haben der Physiker Antimo Palano und sein Team aus Stanford allerdings bislang keine Erklärung. tdp

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