Gesundheit : Neuer Schatz an Fundort der Himmelsscheibe Der größte Teil schon geplündert

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In der Nähe der Fundstelle der 3600 Jahren alten „Himmelsscheibe von Nebra“ auf dem Mittelberg (Burgenlandkreis) haben Archäologen bei Nachgrabungen einen weiteren Bronzeschatz entdeckt. Es handelt sich um drei gut erhaltene spiralförmig gedrehte Halsringe sowie zwei Teilstücke eines schneckenförmig, dicht gewickelten Bronzedrahtes, der möglicherweise als Arm oder Beinschmuck getragen wurde. Dazu kommen zwei bronzene Blech-Fragmente und dicke, auseinander gebrochene und verbogene Bronzedrahtstücke von einer Gesamtlänge von etwa 70 Zentimetern.

„Leider sind die jetzt gefundenen Stücke nur der Rest eines etwa 3200 Jahre alten größeren Schatzes“, sagte Landesarchäologe Harald Meller. Dieser Schatz in Hanglage sei vor mindestens zehn Jahren von Raubgräbern geplündert worden. Auch die „Himmelsscheibe von Nebra“ als älteste genauere Sternenabbildung der Welt war 1999 illegal ausgegraben und drei Jahre später in Basel bei einer fingierten Verkaufsaktion von der Polizei sicher gestellt worden. dpa

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