Gesundheit : Noch immer werden bei der Diagnostik geschlechtsspezifische Unterschiede zu wenig berücksichtigt

Im letzten Jahr fehlten Frauen mit durchschnittlich 15,7 Tagen seltener am Arbeitsplatz als Männer mit 16,3 Tagen, teilen die Betriebskrankenkassen mit. Deutliche Unterschiede gibt es bei der Art der Erkrankungen. Frauen leiden demnach häufiger als Männer unter Depressionen und im Alter häufiger an chronischen degenerativen Erkrankungen wie Rheuma. Experten kritisierten, dass bei der medizinischen Betreuung geschlechtsspezifische Unterschiede zu wenig berücksichtigt würden. 70 Prozent aller Medikamentenabhängigen sind weiblich. Frauen haben deutlich häufiger als Männer psychosomatische oder funktionelle Beschwerden ohne organische Befunde.

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