Gesundheit : Numerus clausus – so läuft’s bislang

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Im Moment werden die sieben Fächer BWL, Biologie, Medizin, Pharmazie, Psychologie, Tier und Zahnmedizin von der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) verwaltet. Jedes Semester gehen 120 000 Bewerbungen ein.

Bis 1999 hatten die Hochschulen kein Recht, über die Studierenden ihrer NC-Fächer mitzubestimmen. 60 Prozent der Plätze wurden nach der Abiturnote, 40 Prozent nach der Wartezeit der Bewerber vergeben. Seit dem Wintersemester 2000/01 durften die Unis 20 Prozent der Bewerber auswählen. Zum Wintersemester 2002/03 wurde diese Quote auf 24 Prozent angehoben. 51 Prozent der Studienplätze werden nach Durchschnittsnote, 25 nach Wartezeit verteilt. Ins Auswahlverfahren der Hochschulen kommen jedoch nur diejenigen, die in der Verteilung nach Note und Wartezeit nicht berücksichtigt werden konnten (also nicht diejenigen Abiturienten, die die besten Noten haben). Die Hochschulen können nach der Abinote auswählen, Auswahlgespräche führen, eine berufliche Qualifikation berücksichtigen oder diese Kriterien kombinieren. ksf

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