Gesundheit : OECD-Bericht: Bildung lässt Wirtschaft wachsen

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Die Ökonomen der OECD haben erstmals nachgewiesen, dass Bildungsinvestitionen einer der wichtigsten Faktoren für das vielbeschworene Wirtschaftswachstum sind. In den 80er und 90er Jahren hatte nur die Nachfrageintensität größeren Einfluss auf das ökonomische Wachstum als die Zuwächse beim Humankapital (also Ausbildungserfolge). Auch die Inflationsbekämpfung kam erst danach. "Mit einem geschätzten Beitrag von durchschnittlich 0,4 Prozent zum jährlichen Wachstum der Produktivität ... gibt es kaum einen anderen Faktor, der ähnlich große Bedeutung für das Wirtschaftswachstum hat", heißt es in dem Resümee. Die gesamtwirtschaftlichen Erträge von Bildungsinvestitionen sind dabei möglicherweise größer als die Erträge für den Einzelnen, heißt es in der Studie. Dafür wurden 19 OECD-Staaten untersucht. Daten für Deutschland liegen dazu allerdings nicht vor. Bei der Einordnung des Humankapitals wurden unter anderem erzielte Bildungsabschlüsse und Ausbildungsdauer herangezogen.

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