Gesundheit : Öffentlichkeitsarbeit: Kulturwissenschaften in der Offensive

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Die Humanwissenschaften suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit. Unter dem Motto die "Öffnung des Elfenbeinturms" veranstalten die geistes- und sozialwissenschaftlichen Sonderforschungsbereiche am heutigen Donnerstag deshalb gemeinsam die Tagung "Kultur und Wissen - Aktuelle Formen kulturwissenschaftlicher Forschung". Dabei wollen die Wissenschaftler die "methodisch-kritische Erneuerung" ihrer Disziplinen in jeweils fünf bis siebenminütigen Referaten veranschaulichen. Im Anschluss an vier Themenblöcke diskutieren sie jeweils mit allen interessierten Zuhörern. Dabei wird es auch darum gehen, Bilanz über zehn Jahre kulturwissenschaftliche Öffnung der Fächer zu ziehen und nach dem Weg in der Zukunft zu fragen.

Die Tagung wird von Ernst-Ludwig Winnacker, dem Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, und dem Berliner Wissenschaftssenator Christoph Stölzl um 9 Uhr eröffnet, zwischen 9 Uhr 30 und 11 Uhr diskutieren vier Professoren, darunter Moshe Zimmermann, über das Thema "Identität und kultureller Wandel". Den zweiten Schwerpunkt bildet das Thema "Medien und Performanz" (11 Uhr 30 bis 13 Uhr). Zwischen 14 Uhr 30 und 16 Uhr geht es um "Wissen und Erinnerung", zwischen 16 Uhr 30 und 18 Uhr um "Anthropologie und sprachliche Kommunikation".

Die Tagung endet um 18 Uhr 30 mit einem Podiumsgespräch. Journalisten diskutieren mit Angela Friederici (Direktorin des Max-Planck-Instituts für Neuropsychologische Forschung, Leipzig), Gerhart Eigenberger (DFG), Winfried Schulze (Wissenschaftsrat) und Jacques Le Rider (Ecole pratique des Hautes études, Paris). Tagungsort ist der Otto-Braun-Saal der Staatsbibliothek Berlin (Haus 2) in der Potsdamer Straße 33.

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