Gesundheit : Pädagogen sollen auf den Prüfstand

Bundesschülerkongress fordert Mitsprache bei Reformen

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Mehr Mitspracherecht bei den Schulreformen nach der Pisa-Studie hat die Bundesschülervertretung gefordert. „Schüler und Eltern haben bereits seit vielen Jahren auf Defizite in der Ausbildung hingewiesen“, sagte Bundesvorstandssprecherin Stephanie Daniel beim Bundesschülerkongress in Darmstadt. Die Veranstaltung, an der rund 400 Jugendliche aus ganz Deutschland teilnahmen, ging am Sonntag zu Ende.

Die Entwicklung der Schule dürfe nicht den „selbst ernannten Bildungsexperten überlassen werden, die nach der PISA-Studie wie Pilze aus dem Boden geschossen sind“, forderte Daniel. Vielmehr müssten jetzt die direkt Betroffenen einbezogen werden. Die Bildungseinrichtungen seien jedoch nicht bereit, Kompetenzen abzutreten: „Demokratie wird in der Schule weder gelehrt noch gelernt.“ Zu erweiterten Mitspracherechten zähle auch, dass Schüler Lehrer beurteilen können. „Nicht um ihnen eins auszuwischen, sondern um den Unterricht zu verbessern“, sagte Organisator Galling. dpa

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