Gesundheit : Pharma: Mehr Lobbyisten als Abgeordnete

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Mit knapp 80 Millionen Dollar und 623 Angestellten haben US-Pharmafirmen im Vorjahr versucht, die Gesetzgebung zu beeinflussen. Die Zahl der Lobbyisten übertrifft die der Kongressabgeordneten (535), wie die Bürgerinitiative „Public Citizens“ nachweist. Mit dem Versuch der Einflussnahme habe man Gesetzesinitiativen verhindert, die Medikamente verbilligen sollten, sagt Frank Clemente von Public Citizens: „Wieder einmal hat die Pharmaindustrie ihre zynische Lobbymacht unter Beweis gestellt.“

Auf den Gehaltszetteln von Firmen wie Pfizer, Eli Lilly und Amgen stehen derzeit 23 ehemalige Kongressabgeordnete. 340 Lobbyisten haben früher für das Abgeordnetenhaus gearbeitet oder waren Regierungsangestellte. Die Investitionen haben sich ausgezahlt, sagt Clemente: „Die zehn größten Pharmafirmen haben 2001 um 30 Prozent höhere Profite gemacht als im Vorjahr und insgesamt 37,2 Milliarden Dollar eingenommen.“sim

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