Gesundheit : Physik: Rätsel um Neutrinos offenbar gelöst

Ein internationales Forscherteam hat nach eigenen Angaben ein 30 Jahre altes Rätsel der Physik gelöst. Die Wissenschaftler konnten demnach indirekt geisterhafte Elementarteilchen aus der Sonne aufspüren, nach denen seit Jahrzehnten gefahndet wird. Ihren Untersuchungen zufolge wechseln diese Teilchen namens solare Neutrinos die Erscheinung und entgehen damit zum großen Teil irdischen Messgeräten. Das gaben die Forscher aus Kanada, den USA und Großbritannien am Dienstag im kanadischen Sudbury bekannt. Die Ergebnisse sollen später im Fachblatt "Physical Review Letters" erscheinen. Sie bestätigen die Messungen japanischer und US-amerikanischer Wissenschaftler, die bereits 1998 die Wandlungsfähigkeit von solchen Neutrinos beobachtet hatten, die in der Erdatmosphäre entstehen.

Beiden Experimenten zufolge müssen die Neutrinos ein eigenes Gewicht haben - eine Tatsache, die vor den japanischen Messungen lange ungewiss war. Wie viel die flüchtigen Elementarteilchen genau wiegen, bleibt allerdings weiter unklar. Seit Anfang der 70er Jahre suchen die Physiker nach Neutrinos, die der Theorie zufolge bei der Energieerzeugung im Innern der Sonne entstehen.

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