Gesundheit : Pisa in Deutschland

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Pisa – „Programme for International Student Assessment“ – ist der bislang weltweit größte Schulleistungstest. Untersucht wurde dabei nicht nur das Wissen der Schüler, sondern auch ihre Fähigkeit, dieses Wissen für die Lösung lebensnaher Aufgaben anzuwenden.

Für den ersten Pisa-Durchgang wurden im Sommer 2000 in 32 Industrienationen 180 000 Schüler im Alter von 15 Jahren vorwiegend auf ihr Textverständnis hin getestet. Dabei schnitten die deutschen Schüler relativ schlecht ab, mit dem weltweit größten Anteil leseschwacher Jugendlicher. In Deutschland waren an der internationalen Wertung zunächst 5000 Schüler an 219 Schulen beteiligt.

Die Kultusminister haben diese Stichprobe auf 50 000 Schüler an 1246 Schulen in Deutschland erweitert. Diese Daten sollen das Analyse-Material für eine Schulreform liefern. Berlin und Hamburg reichten allerdings nicht die erforderliche Zahl von Testbögen ein, die für repräsentative Ergebnisse nötig ist. Federführend für die wissenschaftliche Auswertung in Deutschland ist das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. rt

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