Gesundheit : Politiker von Union und FDP wollen "dem Gut Bildung einen Preis zu geben"

Politiker von Union und FDP haben sich für Studiengebühren an Hochschulen ausgesprochen. "Studiengebühren zur Hochschulfinanzierung sind notwendig", sagte Baden-Württembergs Wissenschaftsminister Klaus von Trotha (CDU) der "Welt". Sie müssten aber sozial ausgewogen und gestaffelt sein. Der Minister verwies dabei auf die "glänzenden Erfahrungen" mit Gebühren für Langzeitstudenten in seinem Bundesland. Der bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Gerhard Friedrich, forderte Gebühren für Langzeitstudenten und Zweitstudien. "Das ist hilfreich und richtig, um die überfüllten Hochschulen zu entlasten." Der parlamentarische Fraktions-Geschäftsführer Eckart von Klaeden meinte, dass Studiengebühren ein "gutes Lenkungsinstrument sind, um dem knappen Gut Bildung einen Preis zu geben".

FDP-Fraktionschef Wolfgang Gerhardt plädierte dafür, den Universitäten das Recht zu geben, selbständig zu entscheiden, ob sie Studiengebühren erheben. "Dabei kann ich mir vorstellen, dass eine Universität für bestimmte Fächer eine Gebühr einführt, während das Studium in anderen Fächern gebührenfrei bleibt."

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