Gesundheit : Rätselhafte Eisenfunde im Universum

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Ungewöhnlich große Mengen von Eisen haben Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in einem Quasar des frühen Universums festgestellt. Quasare sind die leuchtkräftigsten Objekte im All. Der Quasar und damit das Eisen haben sich offenbar innerhalb von höchstens 1,5 Milliarden Jahren nach dem Urknall gebildet. Die Sonne dagegen entstand erst etwa neun Milliarden Jahre nach dem „Big Bang“. Die Entdeckung bedeutet, dass es entweder eine unbekannte, effizientere Art der Eisenproduktion im All gibt. Oder dass das Universum zu dem Zeitpunkt, als der beobachtete Quasar sein Licht aussandte, bereits wesentlich älter war als bisher angenommen. dpa

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