Gesundheit : Rechtschreibreform: Beirat eingesetzt

Die Einführung der reformierten Rechtschreibung wird nun von einem zusätzlichen Beirat begleitet. Die Rechtschreibkommission will nach wie vor bis Ende des Jahres ihren Bericht über die Umsetzung der Reform der Öffentlichkeit vorstellen. Erste Aufgabe des neuen Gremiums ist es, diesen Bericht zuvor "unter dem Gesichtspunkt der Praktikabilität und der Akzeptanz in der Sprachgemeinschaft" ausgiebig zu prüfen, teilte die Kultusministerkonferenz (KMK) anlässlich der konstituierenden Beiratssitzung in Mannheim mit.

Im neuen Beirat sitzen Vertreter von 15 Organisationen, die die Anliegen von Journalisten, Zeitungen und Zeitschriften, Schriftstellern, Eltern und Lehrern vertreten sollen. Dazu gehören das Deutsche Institut für Normung, der Bundeselternrat, der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Bundesverband deutscher Zeitungsverleger, der Deutsche Journalistenverband und der Deutsche Beamtenbund.

Österreich und die Schweiz haben sich allerdings gegen eine Beteiligung an dem Beirat entschieden. In anderen Gremien sind sie vertreten, da die Reform gemeinsam ausgehandelt ist und gemeinsam eingeführt werden soll. Reformkritiker sehen die aktuelle Entscheidung nun als Hinweis auf ein Aufweichen der Reform.

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