Gesundheit : Rhetorik-Wettbewerb: Reden, reden, reden: Die Spielregeln des Tagesspiegel-Wettbewerbs

D. N.

Noch sind es über vier Wochen bis zum Einsendeschluss, aber schon füllt sich unser Korb mit Leserzuschriften, mit leidenschaftlichen Plädoyers für das Wahlalter 16 und Hymnen auf den Dackel. Wer seine Rede noch im Kopfe trägt, der lasse sich heute anregen, sie niederzuschreiben - ob nun feierlich wie Franz Grillparzer, sachlich wie Annette Schavan, anfeuernd wie Renate Künast oder lapidar wie Loriot. Zur Erinnerung:

Am Rhetorik-Wettbewerb des Tagesspiegel kann jeder und jede teilnehmen. Man schicke bis zum 15. September eine maximal fünfminütige Rede - als Text - an den Tagesspiegel, Wissenschaftsredaktion, Potsdamer Straße 87, 10785 Berlin, Stichwort Rhetorik-Wettbewerb. Die Themen:

In Berlin steht eine Wahl bevor. Soll das Wahlalter auf 16 herabgesetzt werden?

Soll die Schule Werte wie Rücksichtnahme und Fleiß vermitteln?

Sollen homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen?

Brauchen wir einen neuen Kanon der Allgemeinbildung?

Halten Sie eine Festrede zum 100-jährigen Bestehen Ihres Dackelzüchtervereins.

Zu gewinnen gibt es zweitägige Debattier-Trainings für die zwanzig besten Schüler und die zwanzig besten Studenten (nach dem Konzept und mit Trainern der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung) und für zehn weitere Einsender ein Rhetorik-Seminar. Die besten Teilnehmer treten bei der Abschlussveranstaltung gegeneinander an und haben die Chance, ein weiteres Training oder Geldpreise in Höhe von 500, 400 und 300 Mark zu gewinnen. Zur Abschlussveranstaltung werden wir so viele Einsender wie möglich einladen, und es gibt Trostpreise. Herausragende Reden werden veröffentlicht.

In der Jury sitzen Tagesspiegel-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, ein Repräsentant der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und die Berliner Rhetoriktrainerin Annette Weber-Diehl, außerdem die Tagesspiegel-Redakteurinnen Anja Kühne und Dorothee Nolte und Redakteur Harald Martenstein.

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