Gesundheit : Richtlinien für die Xenotransplantation

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Internationale Biotechfirmen drängen auf den europäischen Markt mit Geweben und Zellzubereitungen von Tieren, die Menschen eingepflanzt werden sollen. Deshalb wird die europäische Behörde für die Zulassung von Medizinprodukten in London (EMEA) noch in diesem Jahr eine Richtlinie verabschieden, die regelt, wie solche Arzneimittel vom Tier sicher herzustellen sind. Das Regelwerk wird vermutlich noch vor den Richtlinien des Europarates sowie der Bundesärztekammer (BÄK) zur Xenotransplantation in Kraft treten.

Sowohl in Straßburg als auch bei der BÄK sind solche Richtlinien seit Jahren in Vorbereitung. Sie sollen unter anderem regeln, wie über Anträge für klinische Versuche entschieden und wie die Umwelt vor der Übertragung potenzieller neuer Krankheitserreger durch Patienten geschützt werden soll. Ob man Empfänger von Tiergeweben und deren nahe Angehörige zwingen kann, sich lebenslang nach detailliertem Plan überwachen zu lassen, wie es die Richtlinien in den USA vorsehen, wird unter Juristen bezweifelt. sie

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