Gesundheit : Risiko-Rechnung

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Keine Panik! Viele Frauen überschätzen ihr persönliches Risiko, durch Hormonersatztherapie Brustkrebs zu bekommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Nathan Coombs von der Universität von Sydney in Westmead, veröffentlicht im Fachblatt „BMJ“ (Band 331, Seite 347, erhältlich in englischer Sprache im Internet unter www.bmj.com). Beispiele für Risiken: Eine Frau, die mit 50 Jahren eine Östrogenbehandlung beginnt oder eine KurzzeitKombinationstherapie mit einem Östrogen und einem Gestagen (für lediglich fünf Jahre), bei der steigt das Brustkrebsrisiko von 6,1 Prozent auf 6,3 (Östrogen) und 6,7 Prozent (Kurzzeit-Kombinationstherapie). Wird eine Hormonbehandlung beendet, sinkt das Risiko schnell wieder auf das von Frauen, die nie eine Therapie gemacht haben. wez

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